Ev. Kirchenkreis Koblenz

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Evangelisch in Boppard

Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts hatte Boppard keine evangelischen Einwohner, da für die Bürger der Stadt aufgrund ihrer Zugehörigkeit zum Kurfürstentum Trier schon seit dem 1555 geschlossenen Augsburger Religionsfrieden die Verpflichtung zum katholischen Bekenntnis bestand.
Erst nachdem im Herbst 1794 französische Revolutionstruppen bis zum Rhein vorgedrungen waren und Anfang Mai 1802 die Übertragung der von Kaiser Napoleon I. verfügten Organischen Artikel der Bevölkerung auch dort die freie Religionsausübung ermöglicht hatte, konnten sich evangelische Christen in Boppard niederlassen.

Kraft Königlicher Kabinettsorder vom 19. März 1836 wurden diese zunächst in St. Goar eingepfarrt.
Mit der am 14. April 1844 durchgeführten Presbyteriumswahl gründete sich auch in Boppard offiziell eine evangelische Gemeinde, die allerdings noch Filialvikariat von St. Goar blieb, bis sie am 28. Juli 1846 ihre Selbstständigkeit als unierte Evangelische Kirchengemeinde Boppard erhielt.
Ihre Mitglieder sind in Boppard Stadt und Boppard-Buchenau, den Ortsteilen Bad Salzig und Weiler sowie den Nachbarorten Brey und Spay beheimatet. 
Sie zählt zu den Gemeinden des 1817 gegründeten Evangelischen Kirchenkreises Koblenz und gehört mit diesem der Evangelischen Kirche im Rheinland mit Sitz in Düsseldorf an, die ihrerseits eine der Landeskirchen darstellt, die die Evangelische Kirche Deutschland bilden.

Hildegard Tschenett

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EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE
PASTORSGASSE 9D
56154 BOPPARD

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